Text über uns OFK

Geschätzte 1.000.000 Menschen (!) sind in Deutschland derzeitig ohne Wohnung. Wir glauben nicht, dass es sich um Menschen 2. Klasse handelt, die ja irgendwie selbst schuld sind an ihrem Leid.
Wir wissen, dass ein Leben auf der Straße großen Stress bedeutet. Wir sind eine Bewegung ehrenamtlicher Leute, die an die Liebe Gottes für ALLE Menschen glauben und einfach anpacken. Arme Menschen in Deutschland sind oft auch einsame Menschen. Wir haben etwas gegen soziale Isolation.

Nach dem Link:

Obdachlose sind Menschen die, die auf der Straße leben, die „Platte machen“. Wohnungslose sind Menschen, die keinen eigenen Wohnsitzt angeben können und mal hier, mal da, bei irgendjemandem übernachten. Dazu gehören immer mehr junge Menschen, die ihren Weg in die Eigenständigkeit nicht finden und auch viele Frauen. Ihre Wohnungslosigkeit bleibt oft unsichtbar. Diese Abhängigkeit birgt viel Not für bedürftige Frauen. Gemäß unseres Grundgesetztes, Artikel 1, ist auch die Würde wohnungsloser Menschen unantastbar, oder? Darum sind wir eine Lobby für obdachlose und wohnungslose Menschen und die, die von Obdachlosigkeit bedroht sind.

Wir glauben, alle Menschen haben das Recht, beachtet und respektiert zu werden. Darum bieten wir Hilfe zur Selbsthilfe. Wir stehen an der Seite von Betroffenen und ermutigen und stärken die Menschen, damit sie selbst ihr Leben wieder in die eigenen Hände nehmen können.

Wir möchten:

  • Freunde in der Not sein und als Freund erlebt man manche kuriose und unglaubliche Geschichte hautnah mit. (siehe „Wahre Geschichten“)
  • An der Seite derjenigen Menschen bleiben, die durch ihre Geschichte und erlebte Traumata beeinträchtigt sind.
  • Diejenigen ermutigen, begleiten und unterstützen, deren Weg durch eine Entgiftung und Therapie führt.
  • Durch Wohnungsvermittlung und Begleitung Betroffene wieder zurück helfen ins Leben
  • Teilhabe bieten. Menschen in Obdachlosigkeit oder in Armut oder Sucht leben oft völlig ausgegrenzt von der Stadtgesellschaft. Wir als Kirchengemeinde bieten Teilhabe und Dazugehörigkeit.
  • Vernetzt sein in der Stadt mit anderen obdachlosen-Hilfen. Durch die Initiative der Gründerin Monika Deitenbeck-Goseberg startete vor vielen Jahren der Runde Tisch gegen Obdachlosigkeit der Stadt Lüdenscheid. Es ist Tradition, dass dieser Tisch in der Vorweihnachtszeit einmal bei uns im Kirchhaus stattfindet.